Hallo und Willkommen beim TV Olpe ...

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November 2015

Westfalenpost, 30.11.2015

Unglaubliche 18 Sekunden des TVO Biggesee

Mit der Schlussirene dreht Basketball-Regionalligist einen 85:86-Rückstand in einen 87:86-Sieg

Volkher Pullmann. Olpe. Welch eine Deramatik! Ganze 18 Sekunden waren noch in der 2. Basketball-Regionalliga zwischen Gastgeber TVO Biggesee und TuS Breckerfeld zu spielen. Spielstand 85:83 für Olpe, Auszeit Breckerfeld, Ballbesitz Breckerfeld. Zwei, drei schnelle Pässe, ein Wurf von jenseits der Drei-Punkte-Zone – und drin. 86:85 für die Gäste, die Partie war entschieden. Oder doch nicht? Noch sechs Sekunden. Auszeit Olpe. Einwurf Olpe. Bilal Atli kommt an den Ball – und der Center versenkt ihn zum 87:86 mit der Schlusssirene.

Die Halle steht Kopf.

Klar, Proteste der Gäste kamen, aber erfolglos. Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Doch danach sah es eigentlich bis knapp drei Minuten vor dem Ende auch lange aus.

Zwei gehen, zwei kommen

„Wir stehen zur Zeit jede Woche vor einer neuen Herausforderung, von Woche zu Woche ändert sich der Kader“, monierte Trainer Heikel Ben Meftah, nachdem zuletzt mit Jure Kopac und Tarek Alsebai zwei Hoffnungsträger das TVO-Team wieder verließen. Dafür standen mit dem Engländer William Daubin und Nils Thomas vom Landesligisten TV Freudenberg zwei Neue im Kader – einem Kader, der erst zwei, drei Wochen zuvor mit Adrian Kuyinu und Lesslie Addo aufgepeppt wurde. Unter diesen Umständen sah Ben Meftah einen richtig guten Start seiner Jungs. Acht Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel konnten bis zur Pause praktisch gehalten werden (48:41). Das alles aber war bis zur 38. Minute fast nur Vorgeplänkel zu der Szenerie, die folgte. Das Polster von zehn Punkten hatte bis dahin Bestand. Es folgte ein 9:0-Lauf der Gäste, und dann kamen die ominösen letzten 18 Sekunden.

„Ein glücklicher, aber mehr als verdienter Sieg mit einer unnötigen Dramatik in der Schlussphase“, zog der noch sichtlich mitgenommene Biggesee-Coach zufrieden Bilanz. „Wir brauchen noch viele Trainingseinheiten, damit sich unser Kader endlich einmal einspielen kann“, blickte der TVO-Coach voraus, „wir müssen hinten ein Bollwerk aufbauen, damit wir uns nicht zu sehr nur auf die Offensive verlassen müssen.“ Der neue Coach vertraut vor allem auf die Heimspiele. „Da müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Wir wollen jetzt den Rhythmus aufnehmen für die restlichen beiden Spiele der Hinrunde“, so Ben Meftah weiter, „jetzt ist Kontinuität gefragt.“ Kontinuität ist aber das, was die Olper durch die personellen Wechselspiele in dieser Saison noch nicht ausgezeichnet hat.


Westfalenpost, 28.11.2015

Platz 1 an Gymnasium Maria Königin

Kreis Olpe ehrt die erfolgreichsten Sportabzeichen-Absolventen in Finnentrop

Finnentrop. Günter Klandt. Ein feierlicher Rahmen war der große Sitzungssaal des Finnentroper Rathauses für die Ehrungen der erfolgreichen Sportabzeichen-Absolventen.

Eine Goldauszeichnung für 25 und 20 Sportabzeichen erhielten Dirk Wilmes aus Finnentrop und Gerhard Kowalzik, ebenfalls aus Finnentrop.

Der KSB-Vorsitzende Wilfried Schauerte begrüßte die zu Ehrenden und Besucher im voll besetzten Ratssaal, dankte den Ehrenamtlichen bundesweit, ohne die es nicht möglich wäre, den Breitensport allen Gesellschaftsschichten näher zu bringen. Wilfried Schauerte beendetet seine Begrüßung mit dem Slogan: „Machen Sie Werbung für das Sportabzeichen.“

Landrat Frank Beckehoff freute sich über die bundesweite Teilnahme an den Veranstaltungen, an denen in der 100-jährigen Geschichte das Abzeichen 30 Millionenmal verliehen wurde. „Und das, obwohl Europäer Bewegungsmuffel sind, wobei die Deutschen im Ranking mit dem siebten Platz noch ganz ordenlich dastehen“, so der Landrat, der die Unentschlossen ermunterte mitzumachen.

Vom Großsponsor, der Sparkasse Finnentrop, begrüßte der KSB-Vorsitzende Wilfried Schauerte Frank Nennstiel (Vorstand) und Josef Wurm (Marketing). Frank Nennstiel wies auf die lange Tradition aller Sparkassen hin. „Wir sind der größte Förderer und Partner des Deutschen Sportabzeichens. Wir verfolgen gern, nach olympischen Vorbild, den Konzeptgedanken ,Dabei sein ist alles’“, so der Finnentroper Sparkassenchef. Den Sportabzeichen-Träger aus dem Kreis beglückwünschte er zu ihrer besonderen Leistung. Für das neue Jahr hofft der KSB Olpe dass wieder viele Menschen, von jung bis alt, das Sportabzeichen ablegen. Die weiteren Sieger:
Schulen

Sekundarstufe I und II: Privates Gymnasium Maria Königin, Lennestadt 389, St. Franziskus Gymnasium Olpe 351, St. Ursula Realschule Attendorn 285, Gemeinschafts-Hauptschule Finnentrop 227, St. Barbara Schule Meggen 221, St. Ursula Gymnasium 216, Rivius Gymnasium 200, Nikolaus Kopernikus-Realschule 75, Gesamtschule Finnentrop 84. Grundschulen: Attandarra Attendorn 88, KGS Düringer Olpe 60, Verbund Lennetal/Finnentrop 35, Sonnenschule Attendorn 33, Katholische Grundschule Olpe 15, Grundschule Rönkhausen 10.
Vereine

Turnverein Kirchhundem 65, Turnverein Rönkhausen 62, SC Schwarz-Weiß Attendorn 49, Turnverein Grevenbrück 46, Turnverein Langenei-Kickenbach 35, TSG Lennestadt 34, LC Attendorn 28, Turnverein Olpe 27, Turnverein Heggen 21, SG Wenden 21, Turnverein Attendorn 20, VfG Finnentrop 15. [...]


Westfalenpost, 27.11.2015

Wieder eine fast neue Mannschaft

Beim Basketball-Regionalligisten TVO Biggesee ist personell immer was los

Olpe. „Der Klassenerhalt steht jetzt ganz klar im Vordergrund.“ Das sagte der Trainer der Olper Basketballer, Heikel Ben Meftah, nach dem Reinfall im Ruhrgebiet. In Gelsenkirchen zeigte Aufsteiger CGS Bulmke der neu formierten Regionalliga-Mannschaft des TVO Biggesee die derzeitigen Grenzen auf. Und die darauf folgende vierzehntägige Pause sollte auch der mentalen Regeneration dienen, um zu neuen Ufern aufzubrechen. In diesen zwei Wochen hat sich einiges geändert. Beim Trainingsbesuch drei Tage vor der Partie gegen den Drittplatzierten vom TuS Breckerfeld präsentierte Manager Daniel Baethcke „mal wieder“ eine fast neue Mannschaft. „Ja, es ist schon eine schwierige Situation für uns“, so der umtriebige TVO-Macher, „und es liegt auch nicht am heutigen Fehlen des Trainers.“

Punktabzug noch immer offen

Beim Olper Regionalligisten ziehen dunkle Wolken auf – und das liegt nicht nur an der Tabellensituation. Auch in Sachen Punktabzug ist noch immer keine Entscheidung gefallen. Die bürokratischen Mühlen mahlen auch im Westdeutschen Basketballverband (WBV) zuweilen sehr langsam. „Wir müssen das Beste daraus machen“, so Baethcke weiter. Und das ist weniger ein Erfolg gegen Breckerfeld, „da sind wir nur krasser Außenseiter.“ Wobei Baethcke vor allem auf den Topscorer der Gäste verweist, der, aus Hagen kommend, nun seine Zelte in der Nachbarschaft aufgeschlagen hat. „Aber wir wollen unseren treuen Fans, hoffentlich auch wieder aus dem Regenbogenland, zumindest ein gutes Spiel bieten.“ Und diese Fans werden ihre Mannschaft kaum wiedererkennen - personell. Ab 18 Uhr sollte die Kulisse für die nötige Unterstützung sorgen.

Zweimal nach Siegen

In der Basketball-Bezirksliga müssen beide Kreis Olpe-Vertreter nach Siegen reisen. Zu Gast beim TV Jahn Siegen II ist der FC Finnentrop. Im Duell zweier Tabellennachbarn hat Siegen mit acht Punkten doch recht deutlich die Nase gegenüber den Gästen (vier Punkte) von der Lenne vorn. Aber in dieser Partie wollen die Schützlinge von Sasa Zelic zeigen, dass sie besser als ihr Tabellenstand sind.


Westfalenpost, 27.11.2015

Spitzenreiter spielt beim Schlusslicht

TV Olpe hat eine undankbare Aufgabe beim TuS Hilchenbach zu bewältigen. TuS 09 Drolshagen trägt diesmal ein Oberliga-„Heimspiel“ in Büschergrund aus

Kreis Olpe. Meinolf Wagner. Die Oberliga-Handballerinnen des TuS 09 Drolshagen gehen mit ihren „Heimspielen“ weiter auf Reisen. Weil ihnen ihre Halle in der Wünne nicht zur Verfügung steht, müssen sie erneut ausweichen. Diesmal nach Freudenberg-Büschergrund. Am Sonntag 16 Uhr empfangen sie dort mit dem starken Aufsteiger TV Arnsberg einen alten Bekannten aus Verbandsligazeiten. Der Punktgewinn (29:29) beim TSV Hahlen, dem Absteiger aus der 3. Bundesliga, gibt den Drolshagenerinnen Anlass zur Hoffnung auf Besserung. Mehr aber nicht.

Augenmerk auf die Abwehrarbeit

Zwar stand die Mannschaft des neuen und alten Trainers Serkan Kahraman in Ostwestfalen kurz vor einem doppelten Punktgewinn, aber unmotivierte Abschlüsse und technische Fehler verhinderten die volle Ausbeute. Gegen Arnsberg muss ein doppelter Punkt her, um im Abstiegskampf weitere Schritte nach vorne zu machen. Bei den Gästen fehlt Deli Topp nach einer Verletzung aus der Begegnung gegen Schwitten. In der Not reaktivierte Arnsbergs Trainer Andreas Brüggemeier Julia Potthoff, die nach einer Pause von zwei Jahren bei der 18:24-Heimniederlage ein unverhofftes Comeback feierte. „Wir haben in dieser Woche verstärkten Wert auf die Abwehrarbeit gelegt und wollen unbedingt nach dem Punktgewinn in Hahlen nachlegen“, so Kahraman, „denn wir haben in der Vergangenheit fünf Punkte zuviel liegen gelassen.“

Köhler: „Eine heiße Kiste“

Nach einer Woche Pause geht es für die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest am Sonntag 15.30 Uhr in der Lüdenscheider Sporthalle Am Stadtpark weiter. Bei der Zweitvertretung der HSG Lüdenscheid II gilt es, den positiven Trend aus dem Spiel gegen Ferndorf III mitzunehmen. „Es wird eine schwere Reise und eine heiße Kiste werden“, gab SGA-Trainer Stefan Köhler zu verstehen, „dennoch werden wir unser Tempospiel mit schneller Mitte, das gegen den TuS Ferndorf zum Erfolg geführt hat, wieder aufziehen.“ Felix Fernholz fällt bei der SGA aus.

Spitzenreiter TV Olpe hat am Samstag um 18.30 Uhr beim Schlusslicht TuS Hilchenbach eine undankbare Aufgabe vor sich. Zum zweiten Mal in Folge müssen die Kreisstädter auswärts antreten. 

Keine unliebsame Überraschung 

Die Hilchenbacher unterlagen am vergangenen Wochenende dem neuen Tabellenzweiten TV Schmallenberg knapp mit 29:30 vor eigenem Anhang.


Westfalenpost, 26.11.2015

100 Kinder begeistert bei „Fun in Athletics“

Volkher Pullmann. Fun in Athletics: Spaß bei der kindgemäßen Leichtathletik hatten alle der rund 100 Mädels und Jungen, die in der Realschulhalle in Olpe für ihre Zehner-Gruppen um jeden Punkt kämpften. Die Gemeinschaft zählt, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind Trumpf - getreu dem Motto: geteilte Freude ist doppelte Freude. Das teilweise Programm für U8 bis U14 fand volle Zustimmung bei den Verantwortlichen, aber auch den jungen und jüngsten Athleten. Zum ersten Mal waren auch Kinder der U8 dabe. Außer den beiden ausrichtenden Vereinen TV und SC Olpe waren auch der LC Attendorn mit 30 Kindern vertreten, ebenso konnten vier junge Kräfte des FSV Helden in einer der Olper Mannschaften integriert werden. Auch der Kreisvorsitzende des FLVW, Joachim Schlüter, verfolgte das bunte Gesche

Geschehen: „Motivierte und begeisterte Kinder. Zahlreiche Eltern, die das Event begleiteten und engagierte Helfer. Interessanter und abwechslungsreicher Sportparcours. Eine super vorbereitete und durchgeführte Veranstaltung, man spürte: hier waren Profis am Werk. Ein herzliches Dankeschön und volle Anerkennung für das stimmige Konzept.“


Westfalenpost, 23.11.2015

Ganz großes Handball-Kino

TV Olpe gewinnt Kreisderby in Lennestadt mit 32:31 trotz 13:18 zur Pause

Lennestadt/Olpe. Meinolf Wagner. Es war wie in den besten Zeiten. Es erinnerte an die großen Verbandsliga-Duelle der beiden Mannschaften. Das Drumherum allemal. 400 Zuschauer sahen gestern Abend in Lennestadt eine Werbung für den heimischen Handball - in der Kreisliga A. Die Olper waren sogar mit einem kompletten Fanbus angereist. Die Partie bot alles, was diesen Sport ausmacht. Irre Dramatik bis zur Schlusssirene zwischen der HSG Lennestadt/Würdinghausen und dem TV Olpe, ein emotionales Auf und Ab ersten Grades. Am Ende gewannen die Gäste aus Olpe das Kreisderby mit 32:31, und das trotz eines 13:18-Rückstandes zur Pause. „Ganz großes Kino“, schwärmte TVO-Trainer Steffen Schmidt nachher außer Atem.

Horri trifft nach 5:0-Serie wie er will

Kein Widerspruch. Und beide Seiten trugen zu diesem grandiosen und oskarwürdigen „Streifen“ bei. Denn die HSG und der TVO legten beide jeweils eine Riesenmoral an den Tag. Die Olper, weil sie am Ende siegten, obwohl sie bis zur 46. Minute durchgehend hinten gelegen hatten und erst da durch Nico Stahl erstmalig in Führung gingen. Und die HSG war ein Vorbild an Moral, weil sie, als Olpe vier Minuten vor Schluss mit zwei Toren führten, durch Christian Bölsing noch den 31:31-Ausgleich hinbekamen. Dann aber kam Wael Horri. Der entschied das Spiel in allerletzter Sekunde mit einem Schlagwurf ins untere Eck. 32:31. Schluss.

Wael Horri.

Der Mann des Spiels. Vor der Pause kam der tunesische Nationalspieler kaum zur Geltung im Doppelblock Lukas Simon und Thorsten Arens. Dann, in der zweiten Halbzeit, ging er ab wie von der Kette gelassen. Ab der 49. Minute gelang Horri eine unglaubliche 5:0-Wurfserie. Am Ende hatte er 18/3-Treffer zu Buche stehen.

Thomas Schmidts Rettungstat

Eine entscheidende Figur in dem ganzen Theater war TVO-Torwart Thomas Schmidt. Der und sein Gegenüber Dominik Krengel liefen zu Höchstform auf. Schmidt krönte diese mit einer Parade eine Minute vor Schluss, mit dem er den wohl entscheidenden Ball abwehrte. Sonst wäre die HSG wohl als Sieger vom Parkett gegangen. HSG-Trainer Klaus Kraß: „Auch in der Niederlage muss man Größe zeigen. Ganz herzlichen Glückwunsch nach Olpe.Wael Horri war der Unterschied. Die riesige Zuschauerkulisse war sensationell und beste Werbung.“


Westfalenpost, 20.11.2015

Duell weckt Erinnerungen an bessere Zeiten

Olpe und Lennestadt bestimmten jahrelang die Szene. Das Derby ist auch in der Kreisliga reizvoll

Lennestadt/Olpe. Meinolf Wagner. Die Handballer des TV Olpe haben in dieser Saison in der Kreisliga A für Furore gesorgt. Jetzt kommt es zum Derby. Am Sonntag um 18.15 Uhr spielen die Olper bei der HSG Lennestadt/Würdinghausen in der Halle Auf’m Ohl in Meggen. Es kommen für viele Handball-Fans aus dem heimischen Zirkel und den benachbarten Gebieten Erinnerungen an die goldenen Handball-Zeiten beider Vereine auf. Das Derby in Stichworten:

Die Trainer

Klaus Kraß, verantwortlich bei der HSG Lennestadt-Würdinghausen, ist nach zwei Abstinenz wieder in seinem „Wohnzimmer“. Ein emotionaler Typ, ein Puls-180-Mann. Er lebt den Handball und ist in der Szene gut vernetzt. Der Mann ist immer für eine taktische Überraschung gut. Kraß: „Lukas Simon, mein Co-Trainer und verlängerter Arm, setzt meine Vorstellungen auf dem Parkett um.“ Steffen Schmidt, ist seit drei Jahren Trainer des TV Olpe. Im Gegensatz zu seinem Gegenüber Klaus Kraß stellt er im Hintergrund seine Mannschaft ein. Schmidts Start war mit vielen Problemen verbunden, sprich: Abstiegskampf. Das hat sich in der aktuellen Spielzeit deutlich geändert. Er hat mit seinem Partner, dem tunesischen Nationalspieler Wael Horri, einen Dreh- und Angelpunkt. Die Mischung passt.

Personal

Klaus Kraß: „Ich denke, dass wir für diese Spiel gut eingestellt sind. Mit Thomas Schmidt kommt ein langjähriger Freund und Verbandsligaspieler der HSG Lennestadt und ein Publikumsliebling. Wael Horri ist als bester Handballer in Südwestfalen eine Ausnahme-Erscheinung. Wir sind sicherlich sehr ausgeglichen besetzt und können auch Olpe an einem Tag schlagen.“ Steffen Schmidt: „Normalerweise sind alle Spieler an Bord. Die HSG ist eine Mannschaft, die sehr schwer einzuschätzen ist. Es bleibt ab zuwarten, wie die Neuzugänge Lukas Simon, Christian Bölsing, Christoph Springob, Lars Gatermann und Fabian Wurm funktionieren und auf einander abgestimmt sind. Wir konzentrieren uns auf uns selbst und versuchen, unsere Leistung abzurufen.“

Physis

Klaus Kraß: „Da sehe ich den TV Olpe auf Grund seiner erfahrenen Leute im Vorteil. Mit Lukas Simon und Christoph Springob haben wir erfahrene Spieler, die unsere junge Spieler führen können. Körperlich sind wir in einem guten Zustand, aber es kommt hauptsächlich auf die mentale Verfassung an. Der achte Mann, die Fans, werden mit entscheidend sein.“ Steffen Schmidt: „Die letzten beiden Spiele waren eine absolute Kampfleistung. In der Vorbereitung haben wir ganz klar auf Kraft und Kondition Wert gelegt. Das kommt uns jetzt zu Gute. Christopher Hendeler (Linkshänder) mit Verbandsligaerfahrung vom TV Wipperfürth erhöht unsere Möglichkeiten.“

Taktik

Klaus Kraß: „Es kommt auf den Spielverlauf an und wie die Olper Leistungsträger zurecht sind.“ Steffen Schmidt: „Wir können uns nur auf uns konzentrieren und versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Spielentscheidende Situationen werden punktuell durch die erfahrenen Kräfte individuell gelöst.“

Abwehr und Angriff

Klaus Kraß: „Beide Mannschaften bevorzugen das Angriffsspiel. Die Vorteile liegen auf Seiten der Olper. Hier kann die Achse Schmidt, Krawitz und Leistenschlag entscheidend sein. Auch das Zusammenspiel von Wael Horri auf Nico Stahl und dessen körperliche Präsenz am Kreis sind ein Olper Qualitätsmerkmal. Bei uns sind die Tore auf mehrere Spieler verteilt.“ Stef­fen Schmidt: „Unsere Defensive funktionierte nicht immer wie gewünscht. Gründe sind Wechsel oder mangelnde Kommunikation innerhalb der Mannschaft.“

Perspektiven

Klaus Kraß: „Wir wollen wieder in die Spitzengruppe aufrücken. Olpe ist absoluter Titelaspirant, wenn sich keiner der Leistungsträger verletzt.“ Steffen Schmidt: „Der aktuelle Saisonverlauf sieht sehr gut aus. Wenn wir das Kreisderby für uns entscheiden sollten, stehen die Zeichen durchweg positiv, dass wir am Ende den Titel und den damit verbundenen Aufstieg schaffen können.“


Westfalenpost, 20.11.2015

TV Olpe gewinnt Bezirksliga-Turnwettkampf

Angelina Born, Joeline Kaufmann, Emily Steinbach und Leonie Leine schneiden hervorragend ab

Olpe. Zum ersten Mal wurde im Olper Turnbezirk eine eigene Liga ausgerichtet. Geturnt wird hier die einfachste Version der Kür Wettkämpfe des Deutschen Turnerbundes als Mannschaftswettkampf. Für den TV Olpe traten die vier Mädchen der Altersklasse 10, Angelina Born, Joeline Kaufmann, Emily Steinbach und Leonie Leine, als Mannschaft an.

Tolle Atmosphäre

Die Liga wurde in zwei Wettkämpfen geturnt. Der erste Wettkampf wurde in Langenei-Kickenbach und der zweite Wettkampf in Gleidorf ausgerichtet. Beide ausrichtende Vereine haben auch jeweils zwei Mannschaften an den Start geschickt. Sowohl in Langenei als auch in Gleidorf herrschte eine tolle Atmosphäre in den Turnhallen.

Geturnt wurde, wie auch in den anderen Ligen des WTB, an den vier olympischen Geräten. Pro Mannschaft durften jeweils vier Übungen gezeigt werden, von denen die drei besten zum Gesamtergebnis addiert wurden.

Da die Olper Mannschaft nur aus vier Mädchen bestand, konnten alle vier an allen Geräten ihr Können zeigen. Nicht nur im Mannschaftsergebnis gab es Gold für die Olperinnen, sondern auch in den Einzelergebnissen konnten sie glänzen.

In der Tabelle vorn

Am ersten Gerät, dem Schwebebalken zeigten vor allem Joeline Kaufmann und Leonie Leine Nervenstärke. Beide Mädchen blieben ohne Sturz und erhielten entsprechende Wertungen. Dann, am Boden, konnte Joeline Kaufmann durch ihre tolle tänzerische Eleganz die beste Übung des Wettkampfs präsentieren. Am Sprung zeigten alle vier Mädchen einen sehr guten Handstandüberschlag über den 1,10 Meter hohen Sprungtisch. Beste Tageswertung erhielt hier Angelina Born.

Letztes Gerät war der Stufenbarren. Hier begeisterten Angelina Born und Emily Steinbach durch höhere Ausgangswerte sowie sauber geturnte Technik und konnten hier von sich überzeugen. In der Gesamttabelle standen durch die oben beschrieben Leistungen alle vier Mädchen bei der Bekanntgabe vorn. Die einzelnen Platzierungen: Platz 1 Angelina Born, Platz 3 Joeline Kaufmann, Platz 4 Emily Steinbach und Platz 6 Leonie Leine.

Die Olper Mädels haben beide Wettkämpfe überragend gewonnen und konnten so im Endergebnis freudestrahlend den Pokal in Empfang nehmen.


Westfalenpost, 18.11.2015

Tiefer Frust beim TVO Biggesee

Basketball-Regionalligist verliert 51:74 in Bulmke

Olpe. Volkher Pullmann. Spätestens jetzt wissen die Olper Basketballer, wo Bulmke liegt: Nicht nur direkt neben Schalke, sondern in der Tabelle derzeit auch drei Punkte über dem TVO Biggesee. Nach dem deutlichen 74:51 (45:25) für die CSG Bulmke sitzt der Frust ziemlich tief und das Abstiegsgespenst im Nacken.
Klassenerhalt jetzt im Vordergrund

Das will auch TVO-Trainer Heikel Ben Meftah nicht schönreden: „Bulmke war schlagbar, aber nicht mit den Mitteln, mit denen wir dort auftraten. Der Klassenerhalt steht jetzt ganz klar im Vordergrund.“

Dabei hatten sich die TVO-Jungs viel vorgenommen und konnten bis zur 7. Minute sogar knapp in Führung gehen. Doch ein 8:0-Run der Gastgeber sowie eigene Schwächen im Abwehrverhalten ließen die Gelsenkirchener besser in Spiel kommen. Der 20-Punkte-Rückstand zur Halbzeit und eine entsprechende Ansprache des Trainers setzte vorübergehend noch einmal Kräfte der Ben Meftah-Schützlinge frei, so dass sie zu Beginn der letzten Viertel sogar bis auf elf Punkte rankamen. Doch ein erneuter 9:0-Lauf der Gastgeber beendete alle verzweifelten Aufholbemühungen des TVO. Fünf Minuten vor dem Ende war das 45:61 nicht mehr wettzumachen.

Unzureichende Abstimmung

Das Hauptproblem sieht der Coach in der unzureichenden Abstimmung: „Unsere Youngster waren wenig überzeugend, dazu auch sehr nervös.“ Erschwerend sei der Einbau des Neuzugangs Adrian Kuyinu hinzu gekommen. Ben Meftah: „Es gibt noch sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Dazu haben wir jetzt zwei Wochen Zeit, bevor der TuS Breckerfeld in Olpe seine Visitenkarte abgibt. Auswärts müssen die Jungs von Anfang an mehr zubeißen, um dem Gegner den Zahn zu ziehen.“ Dazu ist auch eine bessere Freiwurfquote nötig: Olpe nur 50 , Bulmke 100 Prozent – das hat nichts mit fehlender Abstimmung zu tun.


Westfalenpost, 17.11.2015

Olpe geht als Spitzenreiter ins Derby

Klares 36:26 gegen Netphen. Auch Gegner Lennestadt/Würdinghausen in Form

Kreis Olpe. Meinolf Wagner. Neuer Spitzenreiter der Handball-Kreisliga A ist der TV Olpe. Im Spitzenspiel gegen den TVE Netphen vor 250 Zuschauern in der Realschulhalle Olpe behielten die Kreisstädter deutlich mit 36:26 (19:12) die Oberhand. Sie verloren den Platz an der Sonne auch nicht nach dem 29:30 (15:15) gegen die TSG Siegen in der zweiten Partie des Doppelspieltages.

Der Zehn-Tore-Sieg gegen Netphen war ein deutliches Zeichen in Richtung Mitbewerber. Die Anfangsphase verlief für die Olper zäh, mit frei verworfenen Bällen und einem vergebenen Siebenmeter von Wael Horri. Da führte der Gast mit 4:2.

Überragender Thomas Schmidt

Danach lief das Spiel des TVO deutlich besser. „Wir hatten auch noch Alternativen wie unserer Neuzugang Christopher Hendeler vom Verbandsligisten TV Wipperfürth. Das hat heute den Ausschlag gegeben wie auch ein überragender Torhüter Thomas Schmidt“, freute sich der Olper Trainer Steffen Schmidt. Er fügte aber hinzu: „Wir müssen unsere schwachen fünfzehn Minuten, die wir des öfteren in dieser Spielzeit hatten, deutlich reduzieren“.

Torhüter Thomas Schmidt glänzte bei fünf Freistellungen der Gäste und leitete drei Treffer von Tim Leistenschlag (1) und Thomas Krawitz (2) mit sehenswerten Tempogegenstößen ein. Auch die taktische Maßnahme von Netphens verletzten Spielertrainer Matthias Hoffmann, den Olper Torjäger Wael Horri im Manndeckung durch Magnus Molina-Ramirez zu nehmen zeigte keine Wirkung.

Nach dem Seitenwechsel war die TVO-Sieben weiter dominant. Über 24:15 (40.) blieb sie in der Spur. Erfrischend die Vorstellung der Nachwuchskräfte wie Marc Eich, Malte Aufderlandwehr und auch Joel Domnik. Letzterer dokumentierte mit vier Toren den Aufwärtstrend der Nachwuchsgarde. Es gab auch keine zwei Meinungen über den Ausgang des Spieles.

Im zweiten Spiel erwischte es den TV Olpe dann. Er unterlag dem abstiegsbedrohten TSG Siegen mit 29:30 (15:15), behält aber auf Grund des besseren Torverhältnisses Platz 1. Erschwerend kam die fragwürdige rote Karte in der 13. Minute gegen Wael Horri wegen Foulspiels hinzu. Nun lief bei der TVO-Sieben nicht mehr viel zusammen. Ingo Schmeer: „Der Kräfteverschleiß war zu hoch und deshalb konnten wir zum Schluss nicht mehr zulegen.“ [...]


Westfalenpost, 13.11.2015

TVO Biggesee will früh klare Verhältnisse

Regionalliga-Basketballer müssen beim Aufsteiger CSG Bulmke antreten - ein unbeschriebenes Blatt

Olpe. Volkher Pullmann. Die geografischen Kenntnisse werden zuweilen bei den Olper Basketballern beim Blick auf den nächsten Gegner erweitert. Wenn am Samstag der TVO Biggesee beim Aufsteiger CSG Bulmke antreten muss, empfiehlt sich ein Blick ins Internet. Wikipedia klärt auf: „Bulmke-Hüllen ist ein Stadtteil von Gelsenkirchen und grenzt im Westen an Schalke“. Womit auch ein Basketballer sofort etwas anfangen kann. Bulmke also, ein Neuling, nicht ungefährlich. „Da müssen wir auf der Hut sein“, warnt TVO-Coach Heikel Ben Meftah sofort, „die werden vor allem in eigener Halle unbekümmert auftreten.“

Natürlich sind die Cracks aus dem Ruhrgebiet für Olpe ein unbeschriebenes Blatt. Aber selbst wenn die heimischen Basketballer schon mal auf den Gelsenkirchener Stadtteilverein getroffen wären, hilft das im Vorfeld nicht viel.

„Wir können in dieser Leistungsklasse unsere Gegner vorher nicht großartig beobachten“, sieht Routinier Peer Wente schon allein zeitlich keinen großen Sinn solcher Aktionen, „wir sind hier doch nicht in der Bundesliga. Wenige Minuten nach Spielbeginn beginnen dann die taktischen Überlegungen, dann müssen die Jungs unsere Anweisungen umsetzen.“ Gegen Schwelm hat das ja im dritten Viertel bestens geklappt, da hat ja der Gegner richtig gut mitgespielt. Im Ruhrpott allerdings wollen die Kreisstädter sofort engagiert auftreten und frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Die Tabellensituation deutet an, dass es wohl ein Spiel auf Augenhöhe wird.

„Die junge Mannschaft findet zusammen. Das Verständnis auf dem Spielfeld nimmt zu, und mit den Siegen steigt die Stimmung auch generell“, erzählt der Coach und sieht seine Jungs auf einem guten Weg. „Wichtig ist auch, dass unter den Youngstern kein Überflieger ist, die sitzen doch alle in einem Boot“, so Ben Meftah weiter und sieht natür in dem Ex-Profi Peer Wente eine unersetzliche Unterstützung.


Westfalenpost, 13.11.2015

TV Olpe freut sich auf Spitzenspiel

Kreisstädter haben noch keine Niederlage, jetzt kommt der Vierte Netphen

Kreis Olpe. Meinolf Wagner. Die Oberliga Handballerinnen des TuS 09 Drolshagen erwarten am Sonntag 17.30 Uhr in der Lennestädter Sporthalle Aufm Ohl den TV Verl. Die Gäste aus dem Gütersloher Land waren mit anderen Erwartungen in die Saison gegangen. Deshalb wurden mit Torhüterin Ulla Zelle (41) und Ilka Kleikemper (37) zwei Leistungsträger aus früheren Zeiten reaktiviert. „Wir sind bis auf Julia Schaumann komplett und müssen sehen was in diesem Spiel geht“, erklärte der Drolshagener Trainer Serkan Kahraman.

Für die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest geht es am Samstag 17 Uhr in der Ursulinenhalle gegen die dritte Mannschaft des TuS Ferndorf wieder um den Klassenerhalt. Die Schützlinge von SGA-Coach Stefan Köhler verpassten bei der 19:20-Niederlage beim Schlusslicht SG Halden-Herbeck wichtige Punkte in Sachen Klassenerhalt einzufahren.

Torhüter Marcel Selter und Tim Lohölter-Hesse sind wieder im Kader. „Mit dem TuS Ferndorf III. spielen wir gegen eine routinierte Mannschaft. Man muss sehen, was noch von oben kommt“, so SG-Coach Stefan Köhler, „wenn wir die Leistung aus dem Spiel gegen Eintracht Hagen IV abrufen können, bin ich optimistisch“.

Spitzenquartett ist unter sich

Das Top-Spiel der Handball-Kreisliga A um den Platz an der Sonne zwischen dem verlustpunktfreien TV Olpe und dem Rangvierten TVE Netphen mit 10:2-Punkten (Samstag 18 Uhr) geht in der traditionsreichen Olper Realschulhalle vor einer sicher großen Zuschauerzahl über die Bühne. Auch die SG Schalksmühle/Halver III (Platz eins 12:2-Punkte) und der TV Schmallenberg (Rangdritter 11:3 Punkte) treffen aufeinander. Das Spitzenquartett ist also unter sich.

Natürlich geht die TVO-Sieben als Favorit in diesen Hit. Die Kreisstädter haben noch kein Spiel verloren und nur einen Zähler beim 39:39 beim TuS Linscheid/Heetfeld abgegeben, während der TVE Netphen am vergangenen Wochenende mit 34:27 die erste Niederlage bei der SG Schalksmühle/Halver kassierte.

„Es ist ein Spiel, in dem wir gefordert werden, ganz klar, aber mit einem Sieg vor heimischen Anhang können wir ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz geben“, gab der Olper Spielmacher Ingo Schmeer zu verstehen, „nur Philipp Becker fehlt uns aus beruflichen Gründen.“

Der Schlüssel für einen doppelten Punktgewinn ist die Achse Torhüter Thomas Schmidt, Torjäger Wael Horri und Außenspieler Thomas Krawitz. Jeder von ihnen ist in der Lage, dieses Spiel alleine zu entscheiden.

Beide Mannschaften verfügen über eine ähnliche Spielanlage und es wird in letzter Konsequenz die Tagesform entscheiden.

Nur einen Tag später geht es für den TV Olpe weiter (Sonntag 17 Uhr Realschulhalle). Der Rangelfte TSG Siegen spielt in der Kreisstadt auf und hat übrigens auch einen Doppelspieltag zu absolvieren. Vor dem Olpe-Spiel waren sie zu Gast beim HTV Littfeld/Eichen. „Wir haben keinen anderen Termin zur Verfügung gehabt und deshalb diese enorme Belastung für beide Mannschaften“, stellte TVO-Aufbauspieler Ingo Schmeer fest. „Es hilft kein Jammern. Wir sind fit“.

Seine Erfolgsserie möchte auch die HSG Lennestadt/Würdinghausen am Sonntag 17 Uhr beim TuS Grünenbaum fortsetzen. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. „Wir müssen hundert Prozent abliefern“, forderte der Lennestädter Trainer Klaus Kraß.


Westfalenpost, 12.11.2015

Souverän mit 14:0-Punkten und 197:85-Toren führen die E-Jugendhandballer des TV Olpe (links) die Vorrundentabelle an und können nicht mehr überholt werden. Das vorerst letzte Handballspiel der Vorrunde gewannen die Olper deutlich mit 29:9 gegen Neunkirchen. Damit führen sie Die Jungen und Mädchen qualifizierten sich dadurch für die Kreisliga und versuchen dort in den nächsten Monaten, ihre weiße Weste zu verteidigen. Daher freuen sich die Spieler und ihre Trainer Jan Ditzell und Malte Aufderlandwehr über weitere Verstärkung ihrer Mannschaft. Training ist dienstags 17 bis 18.30 Uhr und donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr in der Halle der Realschule Olpe.


Westfalenpost, 06.11.2015

Handballer wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen

Kreis Olpe. Meinolf Wagner. Vor einem schweren Auswärtsspiel stehen die Kreisliga-Handballer des TV Olpe an Samstag, 17.30 Uhr, beim HSV Plettenberg/Werdohl II. Die Kreisstädter wollen den Aufwind vom 32:27-Heimsieg gegen die SG Schalksmühle/Halver III zu einem doppelten Punktgewinn in der Viertälerstadt nutzen.


Westfalenpost, 05.11.2015

Für TVO Biggesee geht die Saison jetzt erst richtig los

Olpe. Volkher Pullmann. Für die Basketballer des TV Olpe Biggesee beginnt eigentlich erst jetzt so richtig die Saison. Wenn die Kreisstädter am Samstag (18 Uhr, Realschule) in der 2. Regionalliga die Baskets aus Schwelm empfangen, sind die ersten sechs Spiele fast schon abgehakt. Zunächst fehlte Trainer Heikel Ben Meftah wegen der EM, auch Peer Wente war zum Auftakt nicht dabei und dann der Hick-Hack mit der Annullierung diverser Spiele. Ab Samstag soll (fast) alles anders werden.

Meftah kann aus dem Vollen schöpfen

Die Partie gegen Spitzenreiter Bielefeld hatten die TVO-Verantwortlichen auch nicht als Schlüsselspiel angesehen. Das könnte eher für Schwelm gelten, und die Gäste wissen auch: „Gefährlicher Gegner wartet in Olpe.“ So steht’s auf der Homepage der Rote Erde Baskets. Könnte aber auch anders zu verstehen sein. Und weiter die Baskets: „Wir müssen wieder am Limit spielen. Nur dann haben wir eine Chance, (in Olpe, d.Red.) die Punkte einzufahren.“

Die beiden in Ostwestfalen geschonten Peer Wente und Tim Tripel sind voll einsatzfähig. Auch der Rest der Truppe gibt grünes Licht, so dass Heikel Ben Meftah aus dem Vollen schöpfen kann. Doch was heißt „voll“: gerademal neun, zehn Spieler zählen zum Kader, gravierende Ausfälle können alle Aufholpläne über den Haufen werfen. „Wir gehen sehr optimistisch in die Begegnung, wissen aber auch um die Gefährlichkeit von Schwelm“, so der TVOB- Coach.

Bilal Atli, zuletzt in Bielefeld unter dem Korb ziemlich allein unterwegs, kann am Samstag wieder mit der Unterstützung von Peer Wente rechnen. „Wir sind gut aufgestellt und hoffen jetzt nur noch auf die letzten annullierten Punkte“, so Wente und Ben Meftah unisono, dann wäre für sie die Welt halbwegs wieder in Ordnung. Dann müssen nur noch am Samstag die Punkte an der Bigge bleiben – und das mit tatkräftiger Unterstützung der Fans.

Alle Spiele am Wochenende

(in Klammer die jeweilige Bilanz: Siege/Niederlagen)
TVO Biggesee 2 (4/2) – TuS Meinerzehagen (5/1) Samstag, 16 Uhr, Realschule; TuS Fellinghausen 2 (9/6) – TV Kirchhundem (4/2). Bereits am Dienstag schlug in der Bezirksliga der TuS Fellinghausen den FC Finnentrop mit 75:59.


Westfalenpost, 04.11.2015

TVOB kommt mit blauem Auge davon

Kreis Olpe. Mit einer weißen Weste überstanden die heimischen Bezirksliga-Basketballer den Spieltag und kletterten in der Tabelle nach oben. Sowohl der TV Kirchhundem wie auch der TVO Biggesee II bleiben damit im Dunstkreis des Spitzen-Duos aus Siegen und Meinerzhagen. Mit einem blauen Auge davongekommen ist nicht nur der TVO Biggesee nach dem mühsamen 68:59 beim TV Jahn Siegen II, sondern auch Daniel Baethcke, der wegen des Fehlens dreier Stammspieler wieder im Einsatz war und eine vorübergehende Erinnerung an die Partie nach Hause mitnahm.

Berisha gelingt 14-Punkte-Serie

Mit Michael Alterauge, Ismet Pera und Christian Zimmermann fehlten drei Stammkräfte, dafür war Holger Wagner nach seinem Ausflug zum Marathon wieder dabei. Zur Pause führte Olpe knapp mit 30:28. Der zweite Durchgang war fast ein Spiegelbild der ersten Hälfte, bevor erneut Agron Berisha durch eine 14-Punkte-Serie seine Truppe erneut auf Trab brachte. TVOB: Berisha (31), Köster (15), Brutzer (10), Wagner (8), Schürholz (2), Baethcke (2), Hachenberg, Garner.


Westfalenpost, 03.11.2015

TV Olpe bejubelt Aufstieg in die Oberliga

Olpe. Schauplatz Gallenberg-Turnhalle. Hektische Betriebsamkeit. Zahlreiche Turnmütter, auch ein Turn-Großvater, verwandeln die Halle in eine echte Turnhalle. Grundvoraussetzung für ein Training für Mädchen und junge Damen, um Höchstleistungen zu vollbringen. Höchstleistungen, die auf einem Video (Homepage des TV Olpe) zu bewundern sind. Denn das Quintett des TV Olpe hat jetzt den ersehnten Wiederaufstieg in die Oberliga geschafft.

Während in der Halle noch gewirbelt wird, sitzen die fünf Mädels Lisa Marie Trapp (15), Louise Trümper (17), Corinna Quast (15), Franziska Grafender (16) und Vanessa Schmitz (11) ein wenig schüchtern im Umkleideraum und stehen Rede und Antwort. In Kamen setzten sich die Schützlinge des Trainer-Trios Carmen Seyfert, Jessica Kaufmann und Verena Hohleweg in der Relegation nach einem wahren Krimi erfolgreich durch.

„Wir waren uns am Ende nicht sicher, welchen Platz wir erreicht haben“, blickte Carmen Seyfert zurück. Acht Mannschaften waren in Kamen am Start, die besten Vier aus der Verbandsliga sowie die letzten Vier der Oberliga – und nur für vier Teams waren die Tickets für die Oberliga 2016 reserviert. Als Zweiter der Verbandsliga träumt man vom Aufstieg, aber wie stark sind die Oberligisten, die ja in der Liga bleiben wollen? „Wir rechneten mit einem Platz zwischen fünf und sieben“, mutmaßten die Trainerinnen nach dem letzten Gerät. Doch dann großer Jubel: „Yeah, wir sind in der Oberliga.“ Platz 3 gemeinsam mit SF Birkelbach.

Wer sind diese Mädels, was zeichnet sie aus? Schülerinnen sind sie allesamt.

Franziska Grafender wird 2017 Abitur machen. „Nach dem Abi wird es grundsätzlich schwierig, den Level zu halten. Dann fängt eine neue Lebensphase an“, weiß die engagierte Cheftrainerin Carmen Seyfert. Es ist ein ständiger Neuaufbau.

Vanessa Schmitz ist mit elf Jahren die Jüngste, liebt den schwierigen Schwebebalken, während der Stufenbarren Probleme bereitet. Nach einer leichten Verletzung turnte sie sehr vorsichtig, bekam aber eine sehr gute und wichtige Wertung für die Mannschaft. Pauline Schäfer, die gerade WM-Bronze auf dem Balken erturnt hat, könnte ihr Vorbild sein.

Louise Trümper mit Siebzehn die „Seniorin“, zeigte am Stufenbarren („mein Lieblingsgerät“) eine Übung mit schwierigen Elementen, kleine Pausen brachten aber leichte Abzüge. Dagegen zeigte sie beim Sprung Nervenstärke. „Obwohl sie bei diesem Gerät seit einigen Trainingseinheiten auf Kriegsfuß steht“, plaudert Carmen Seyfert ein wenig aus dem Nähkästchen.

Lisa-Marie Trapp bestätigte am Schwebebalken ihre Abneigung gegen dieses Gerät und musste einmal runter. Dagegen konnte sie am Boden, den sie richtig mag, voll und ganz überzeugen, zeigte ihre neue Kürübung und erhielt die drittbeste Wertung des ganzen Wettkampfes.

Franziska Grafender spielte vor allem am Boden ihre ganze Klasse aus. Während sie den Barren am liebsten außen vor ließe, zeigte sie sich auf dem Balken absolut wettkampfstark und lieferte eine tolle Übung ohne Wackler ab. Ebenso überzeugte sie mit einer starken Bodenkür.

Corinna Quast fühlt sich auf dem Schwebebalken wohl. Obwohl sie einmal absteigen musste, erhielt sie die zweitbeste Tageswertung – ein Ausdruck hoher Schwierigkeitsgrade. Und das galt auch für die Bodenübung, die mit tollen Elementen gespickt war.


Westfalenpost, 02.11.2015

TV Olpe zieht Schalksmühle/Halver III die weiße Weste aus

Kreis Olpe. [...] Die Kreisliga-Handballer des TV Olpe gewannen das Spitzenspiel gegen die SG Schalksmühle/Halver III mit 32:27 (14:10) verdient. Vor 200 Zuschauern in der Realschulhalle hatten die Gastgeber das Spiel jederzeit unter Kontrolle. Ein Plus für die Kreisstädter war auch das kompakte Auftreten der Mannschaft und die Tatsache, dass jeder Verantwortung übernahm, als Spielmacher Ingo Schmeer und Torjäger Wael Horri vorübergehend aus dem Spiel genommen wurden. Vor allem die Achse Thomas Schmidt, Thomas Krawitz und Wael Horri funktionierte. Zeitweise führten die Kreisstädter mit sechs Toren Vorsprung.

„Da war eine deutliche Steigerung der Mannschaft gegenüber dem Spiel beim TuS Linscheid/Heedfeld zu erkennen“, freute der Olper Ingo Schmeer, „nun sind wir weiter dem verlustpunktfreien Spitzenreiter TVE Netphen auf den Fersen“. Die Netphener gastieren in zwei Wochen in Olpe. [...]


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