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April 2025
Westfalenpost, 24.04.2025
Schippers langes „Auswärtsspiel“
Handballer des TV Olpe bildet sich für zwei Monate als Physiotherapeut in Österreich weiter
Olpe Lennart Schipper liebt den Handball – und ist ihm eng verbunden. Dies konnte man zuletzt nach der Schlusssirene in der Olper Kreissporthalle sehen. Der Verbandsligaspieler des TV Olpe wurde von den B-Jugendlichen des TuS Ferndorf mit einem Lunchpaket und einem Beutel an Süßigkeiten verabschiedet. „Ich habe diese Nachwuchsmannschaft des TuS Ferndorf trainiert, und die Jungs haben ein Spiel von mir besucht“, klärte er auf, „darüber habe mich sehr gefreut.“
Vor drei Jahren machte Steffen Schmidt, Sportlicher Leiter des TV Olpe, dem Rückraum-Mitte-Spieler den Wechsel vom Siegerland ins Sauerland schmackhaft. Vorher hatte Lennart Schipper bei den A-Junioren des TuS Ferndorf, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existierten, ein Zweitspielrecht beim HSV Plettenberg/Werdohl wahrgenommen. „Er ist ein sehr fleißiger Spieler mit Potenzial, das er aufgrund von Verletzungen in der aktuellen Spielzeit nicht immer ausschöpfen konnte“, erklärte Ben Fuhrmann, der sportliche Leiter des Handballverbandsligisten TV Olpe. Aber, so Ben Fuhrmann: „Aufgrund von beruflichen Verpflichtungen und einem Praktikum in Österreich kurz vor den Abschlussprüfungen steht er in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung.“
Zu seinem zukünftigen Beruf als Physiotherapeut kam der Olper Spieler durch seine Sportart, aber auch durch Gespräche im Bekanntenkreis. Genau wie auf der Handballplatte, wo man wichtige Entscheidungen treffen muss, nahm Lennart Schipper das Heft des Handelns selbst in die Hand, sammelte Erfahrungen etwa in Praktika. Das anspruchsvolle Berufsbild setzt praktische Einsätze in verschiedenen Einrichtungen, wie im Krankenhaus, voraus.
Das Unterrichtsinstitut sieht aber auch praktische Erfahrungen im nahen Ausland vor. In Bad Gleichenberg in der Steiermark kann Lennart Schipper weitere Erfahrungen sammeln. Unterkunft und Verpflegung sind frei. „Es bringt mich menschlich sehr weit nach vorne. Ich bin auf mich selbst gestellt, denn Familie und Freunde sind eben nicht als helfende Hände sofort greifbar“, weiß Lennart Schipper. Was er auch weiß, ist, dass für den Sport nur ein begrenztes Zeitfenster gegeben ist. Für später müsse man im Beruf seinen Mann stehen. Darauf will er vorbereitet sein.
Der Sprung ins nach Österreich, zu einem zweimonatigen praktischen Einsatz, ist eine mutige Entscheidung. Die Ausbildung zum Physio ist körperlich enorm anstrengend und erfordert maximale Fitness. „Die Gesellschaft ist zunehmend überaltert, so steigt auch die Zahl der behandlungsbedürftigen Menschen und damit der Bedarf nach Fachkräften“, sagte Lennart Schipper. Das Spektrum geht über Krankengymnastik, Physiotherapie und die Fähigkeit, die komplexen Vorgänge des Bewegungsapparates und die damit zusammenhängenden Strukturen wie zum Beispiel Muskeln, Sehnen, Faszien, Bänder, Nerven, Knochen und andere bindegewebige Strukturen zu analysieren.
Auch Biologie, das Verstehen von Aufbau und Funktionsweise des Bewegungsapparates, Sport, das Erstellen von Übungsprogrammen oder das Verfassen von Behandlungsberichten sowie das Erstellen von Dokumentationen gehören dazu. „Im Großen und Ganzen bin ich für die Prävention, Rehabilitation und die Wiedereingliederung bei Menschen zuständig, die alters-, krankheits- oder unfallbedingt eingeschränkt sind. Wir machen die Türen auf, aber der Mensch muss auch durchgehen. Hilfe zur Selbsthilfe“, betonte Lennart Schipper, „unsere Ausbildungsinhalte bestehen aus theoretischen und praktischen Blöcken, dafür ist eine hohe Konzentration ein Durchhaltevermögen sowie eine Erstversorgung wichtig. Meinolf Wagner
Westfalenpost, 15.04.2025
Kleiner Ball, großer Ball und riesige Kulisse
Zwei hochklassige Olper Mannschaften zaubern eine noch die da gewesene Doppel-Veranstaltung. Stargast Miloš Vujović
Olpe Der große und der kleine Ball lockten die Zuschauer gleichermaßen in die Olper Kreissporthalle. Die Regionalliga-Basketballer der BG Olpe/Siegen und die Verbandsliga-Handballer des TV Olpe trugen ihre Heimspiele hintereinander aus, für die BG Olpe/Siegen war es das letzte der Saison und endete gegen den Marler BC mit einem 92:69-Sieg. Für sie und auch für die Handballer war es eine besondere Motivation, vor so einer großen Kulisse aufzulaufen.
Ein ganz großes Lob an die „heimlichen Spielmacher“ im Hintergrund, sprich ehrenamtlichen Helfer. Sie griffen ins große Rad, damit alles rund lief. Angefeuert von Fans, Freunden und Eltern wurde dieses Event zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bevor das große Spektakel begann wurde natürlich bereits viele Stunden vorher gegrillt, die vielen Fans hatten sich mit kühlen Getränken eingestimmt.
Der Abschluss einer Saison bietet auch immer den Anlass, verdiente Mitstreiter zu verabschieden. Laura Hilkenbach, Barbara Manis, sowie Volkher Pullmann, ihr langjähriger journalistischer Begleiter, bekamen Blumensträußchen und Präsente von Daniel Baethcke, Mister Basketball des TV Olpe. Dem Handball-Freak war die Freude nach dem gelungenen Event ins Gesicht geschrieben. „Es bewegt sich was, nachdem wir im Vorfeld mit den Handballern des TV Olpe alle Kräfte gebündelt und viel investiert haben. Darauf können wir alle stolz sein.“
Die TVO-Handballer unterstützen die Basketballer und umgekehrt. Nicht gegeneinander, sondern miteinander.
So war Daniel Klein, der gemeinsam mit Daniel Baethcke die Korbjäger trainiert, von der Atmosphäre in der Halle total begeistert: „Solch einen Moment vor einer solchen großen Kulisse habe ich noch nie erlebt. Ich bin dafür, dass wir solche Veranstaltungen weiterführen, wenn auch der Spielplan erfolgt. Absolut Top.“
Aber auch die Handballer hatten zum gelungenen Abend beigetragen. So war Mathias Wieland vom Abteilungsvorstand der Handball-Abteilung des TV Olpe der mit einer Moderation die TVO-Sieben im vorletzten Heimspiel professionell vorstellte. Zudem wurden nie Handballer von Einlaufkindern und Cheerleader auf das Parkett begleitet.
Mit einem besonderen Bonbon warteten die Handballer an diesem Abend auf. Wie im letzten Jahr gab der Gummersbacher Miloš Vujović, ein Stelldichein und verteilte Autogramme für die Fans. Christian Hunold und dessen Autohaus ist der Pate von Miloš Vujović und hat so diese Möglichkeit. „Ich habe ihn zu diesem Event nach Olpe eingeladen, um dieses tolle Event aufzuwerten.“ Ein großes Lob gab es von Ben Fuhrmann, dem Sportlichen Leiter der Handball-Abteilung des TVO, der mit Daniel Baethcke und den vielen Helfern dieses Projekt gestemmt hatte: „Man kann nur begeistert sein, beide Veranstaltungen fanden vor einer vollen Halle statt.“. Handball wurde auch noch gespielt, der TV Olpe besiegte den Absteiger Rote Erde Schwelm mit 26:21 (12:10). Lothar Linke
Westfalenpost, 10.04.2025
16 Spiele, 16 Siege: Handballjungs stürmen zum Meistertitel
Erfolg der E1-Jugend des TV Olpe unterstreicht den Aufwärtstrend in der Nachwuchsarbeit bei den kleinsten Handballern
Olpe Die E1-Handballjugend des TV Olpe hat ihr großes Ziel erreicht: Mit einem ungefährdeten 35:16 (19:8)-Erfolg gegen die SGSH Dragons sicherte sie sich den Meistertitel. Mit der makellosen Bilanz von 16 Siegen aus 16 Spielen blieb das Team des Trainergespanns Theresa Schulte und Stefan Meier sowohl in der Vorrunde als auch in der Kreisliga ungeschlagen.
„Nachdem wir vor zwei Jahren als Vizemeister in dieser Altersklasse schon mal ganz knapp dran waren, freuen wir uns über diesen Titel natürlich ganz besonders“, strahlte TVO-Jugendkoordinator Thomas Schmidt, „bei der tollen Arbeit, die vom gesamten Trainerteam bei den Fünf- bis Zehnjährigen geleistet wird, ist das jetzt sozusagen die Kirsche auf der Torte.“
Worauf Schmidt anspielt, ist die sich seit einigen Jahren im stetigen Aufwärtstrend befindende Nachwuchsarbeit bei den kleinsten Handballern. „Dass wir mit Kerstin Paul-Meier und Stefan ,Totte‘ Meier ein Sportlehrerehepaar mit Handballhintergrund gewinnen konnten, das sich dauerhaft um die Minis, die F- und die E-Jugend kümmert, war natürlich ein Glücksfall.“
Es zahle sich aus, dass neben dem Kindertraining auch ein Schwerpunkt auf die Qualifizierung von Jugendlichen zu so genannte „Sporthelfern“ gelegt wird, die die Coaches bei der Übungsarbeit unterstützen. Thomas Schmidt: „So tun wir etwas gegen den Mangel an Jugendtrainern, unter dem viele Sportvereine leiden. Die Minis werden inzwischen weitgehend eigenständig von Chenoa Egger und Hannah Brinker betreut, und ohne Nils Weber und die vielen Sporthelfer könnte die F-Jugend nicht an so vielen Spielefesten teilnehmen.“
Schwerpunkt liege bei den Kleinsten vor allem auf einer vielseitigen motorischen Grundausbildung. Die handballspezifischen Fertigkeiten spielten dann in der E-Jugend eine zunehmend wichtige Rolle. „Aber dabei steht der kurzfristige Erfolg nicht im Vordergrund, sondern die motorische und persönliche Entwicklung jeden einzelnen Kindes“, betont Meier.
Dass trotzdem der Meistertitel so überlegen eingefahren werden konnte, lag daher vor allem am ausgeglichenen Kader. „Egal, welcher Spieler mal fehlte, die Mannschaft konnte das immer kompensieren. Und auf der Platte konnten die gegnerischen Teams unser hohes Tempo oft nicht mitgehen, das wir mit unserer starken Bank vorlegen konnten.“
Westfalenpost, 08.04.2025
Super-Serie gibt Vorfreude auf Super-Samstag
BG Olpe/Siegen, Aufsteiger zur 1. Basketball-Regionalliga, siegt zum 19. Mal in Folge
Olpe Der Vereinsrekord wurde weiter ausgebaut. Mit 92:82 (47:41) fuhren die Basketballer der BG Olpe/Siegen bei der Zweitvertretung der BBG Herford den 19. Sieg in Serie ein und freuen sich schon jetzt auf das große Saisonfinale am Samstag. Es war eine schwierige Aufgabe, die die Jungs von Daniel Baethcke in Ostwestfalen lösen mussten. Auch wenn die Gäste permanent in Führung lagen, so wurde die Partie erst im letzten Viertel zugunsten der Black Flyz entschieden.
„Wir hatten das Spiel eigentlich immer unter Kontrolle“, so Daniel Baethcke, wenngleich die Gastgeber sich durch höhere Rückstände nicht entmutigen ließen. Herford zelebrierte allein vierzehn Dreier, aber auch Olpe/Siegen konnte mit immerhin neun erfolgreichen Würfen aus der Distanz wieder auf eine zufriedenstellende Bilanz verweisen. In der Endphase war es allen voran Point-Guard Damir Kasun, der mit „exzellenten Pässen“ (Baethcke) seine Mitspieler in günstige Schusspositionen brachte.
Das Trainer-Duo Baethcke/Klein notierte zudem, dass immerhin vier Spieler eine zweistellige Quote hatten. Mit nur sieben Spielern in Herford angetreten, waren Tala Fam Thiam mit 29 Punkten und Jeremiah Sparks mit 27 Punkten die herausragenden Scorer. „Auch wenn es zwischenzeitlich mal eng wurde, so war der Erfolg doch hochverdient“, sagte Daniel Baethcke abschließend und bereitet nun das große Event am Wochenende vor. Gegner ist Schlusslicht Marler BC. Während Marl zurück in die Oberliga muss, rückt die BG Olpe/Siegen in die 1. Regionalliga, die vierthöchste Spielklasse, auf. lup
Statistik: Jeremiah Sparks (27), Phillip Becker (14), Alexander Gerzen (9), Tresor Nsiabandoki (10), Tala Fam Thiam (29), Damir Kasun (3), Waldemar Gomer.
Westfalenpost, 07.04.2025
TV Olpe verliert nach neun Spielen erstmals wieder
27:29-Niederlage beim TuS Volmetal in der Handball-Verbandsliga
Olpe Die Serie von neun Spielen ohne Niederlage endete für den Handball-Verbandsligisten TV Olpe mit einem 27:29 (12:13) bei der zweiten Mannschaft des TuS Volmetal 09 II. Es war die erwartet schwierige Aufgabe, schon das Hinspiel (27:23) war bis in die Schlussphase knifflig. Während der aktuellen Spielzeit haben die Hausherren noch kein Heimspiel verloren und sogar der Spitzenreiter HSG Herdecke/Ende kassierte mit 25:28 seine einzige Saisonniederlage im Volmetal.
Insgesamt war es kein gutes Spiel. So fand auch der Olper Defensivverbund keinen Zugriff während der gesamten sechzig Minuten inklusive Zusammenspiel mit dem Olper Torhüter Carlo Rogalla. Des weiteren konnten die Olper das ungleiche Verhältnis der Zeitstrafen von Volmetal (9) und ihnen (1) nicht zu ihren Gunsten nutzen. Ben Fuhrmann, der Sportliche Leiter des TV Olpe, fasste das Spielgeschehen zusammen. „Zudem wurde die rustikale und harte Spielweise der Gastgeber in keiner Weise stärker sanktioniert und auch die Verzögerungen der Volmetaler bei ihren Zeitstrafen nicht unterbunden.“
Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer eine Begegnung, die über die Defensive nicht hinaus ging, und damit wenig Tore. Bester Werfer im gesamten Spiel war Leon Schneider mit 13 Treffern, der zudem sicher vom Punkt traf. Die Kreisstädter langen zur Pause knapp mit 12:13 im Hintertreffen. Eine enge Partie, aber der TVO blieb dran. Die Vorentscheidung fiel zwischen der 37. und 44. Minute, als die Schützlinge von TVO-Coach Frieder Krause keinen Treffer zu verbuchen hatten. Es zeichnete sich eine deutliche Niederlage für den Tabellendritten ab. In der Schlussphase rappelte sich der TVO noch einmal richtig auf. Nach einem 4:0- Lauf durch Leon Schneider (52.), Johannes Krause (54.), Joshua Krawitz (54.) und Samuel Krawitz (55.) kam der TV Olpe noch 22:25 heran. Zum Schluss reichte es nicht mehr. „Unter dem Strich muss man festhalten, dass der TuS Volmetal II verdient gewonnen hat, wir lagen ja teilweise mit sechs bis acht Toren im Rückstand“, so Ben Fuhrmann.
TV Olpe: Rogalla; Schneider (13/3), Rohrmann, Joshua Krawitz (2), Domnick (1), Thiem, Johannes Krause (3), Samuel Krawitz (2), Heinrich (1), Ohm (5), Weigelt.
Westfalenpost, 05.04.2025
TV Olpe muss harte Nuss knacken
Olpe Keine angenehme Aufgabe haben die Verbandsliga-Handballer des TV Olpe (Samstag, 19.30 Uhr) vor der Brust. Die Reise geht zur zweiten Mannschaft des TuS Volmetal. Eine Mannschaft, die sich einen Platz im sicheren Mittelfeldplatz erspielt hat. Im Hinspiel hatten die Kreisstädter mit 27:23 (13:14) zum Schluss das bessere Ende für sich. Es war eine hart umkämpfte Partie. Erst in den letzten Minuten konnten sich die Schützlinge des Olper Trainer Frieder Krause durchsetzen. „Wir können mit voller Kapelle auflaufen, der langzeitverletzte Nils Thiem ist auch wieder im Kader“, gab Ben Fuhrmann, der Sportliche Leiter des TV Olpe, zu verstehen. „Selbstverständlich wollen wir punkten und unseren guten Tabellenplatz nicht unnötig gefährden.“ mewa
Westfalenpost, 01.04.2025
Aufstieg perfekt, Jubel noch nicht
BG Olpe/Siegen springt als Vize in die 1. Basketball-Regionalliga. Leistung dämpft Euphorie
Olpe/Siegen Nein, das hatten sich die Basketballer von Bigge und Sieg etwas anders vorgestellt. Mit großen Aufstiegsambitionen sind die Jungs von Daniel Baethcke und Daniel Klein in der Kreissporthalle Siegen gegen die junge Nachwuchstruppe der Paderborn Baskets gegangen – und konnten am Ende froh sein, dass das 78:65 (36:30) nicht nur zum Erfolg reichte, sondern auch als Vizemeister den Aufstieg der BG Olpe/Siegen in die 1. Regionalliga perfekt machte.
Das einzig positive Fazit von Trainer Daniel Baethcke war „Hauptsache gewonnen“. Aber darüber waren sich alle Protagonisten einig: „Ein Arbeitssieg, wenn nicht noch weniger.“ Die Gäste waren in keiner Weise gewillt, den Sieg herzuschenken. „Paderborn war hochmotiviert, die Jungs sind bestens ausgebildet und waren immer in Schlagweite“, sagte Baethcke, „unser Plan, konzentriert und fokussiert zu spielen ist nicht aufgegangen.“ Und so dauerte es dann bis in die letzten Minuten, in denen der „Aufstiegssieg“ erst sichergestellt werden konnte.
„Wir haben das Potenzial, eine Liga höher zu spielen“, resümierte Marcel Weiß, der Dauerbrenner der Black Flyz, der schon damals beim ersten Aufstieg in die 1. Regionalliga dabei war, „aber die Leistung heute war nix. Wir durften uns von teils 16/17-Jährigen aus Paderborn nicht nervös machen lassen. Wir wussten zwar, was auf dem Spiel steht, aber Nervosität war eigentlich keine Option.“
Vor allem in den kritischen Phasen war es unter den annähernd 150 Zuschauern gerade der Olper Fan-Club, der den Weg nach Siegen nicht gescheut hat und mit Trommeln und verbaler Anfeuerung nicht geizte. „Let’s go Olpe, let’s go“ war unüberhörbar, wer in Siegen das Sagen haben sollte. Aber da hatten die Gäste lange Zeit etwas dagegen.
So war nach der Schlusssirene die Stimmung zunächst sehr gedämpft, zumal auch statistische Werte das Unbehagen von Daniel Baethcke bestätigten. „Nur ein einziger Dreier von Phillip Becker gegen acht erfolgreiche Dreier der Gäste sind eine deutliche Sprache“, so Baethcke weiter und erinnerte daran, dass seine Cracks zuletzt mehrfach wenigstens zehn erfolgreiche Distanzwürfe hatten. Auch die geringe Streuung einer Scorerquote vieler Spieler mit über zehn Punkten konnte nicht zufriedenstellen. Allein Tala Fam Thiam überragte mit 34 Punkten, gefolgt von Jeremiah Sparks mit 22.
Immerhin hellte sich die Stimmung später im gewohnt gastfreundlichen Hause Baethcke auf. Das Spiel gegen Paderborn war nicht gerade Hauptthema, zumal sich auch noch einige Handballer dazu gesellten. Und beim Blick auf den 12. April kam schon Vorfreude auf. Dann laden Basket- wie auch Handballer des TV Olpe am letzten Spieltag zum großen Sportevent in die Kreissporthalle ein. Volkher Pullmann
