Leichtathletik ...
... auf der Langstrecke wird man länger angefeuert!
Hannah Carin Brieden gewinnt den Westfälischen Landestitel im Hürdensprint
Mia Gross in guter Form auf Rang 5
Sechs Landestitel hatte Hannah Carin Brieden bei den diesjährigen Westfälischen Hallenmeisterschaften gewonnen. Und nun macht sie in der Freiluftsaison nahtlos weiter. Beim ersten Teil der FLVW Landesmeisterschaften in Dortmund zog sie über die 100 Meter Hürden als Vorlaufschnellste ins Finale ein. Wie üblich, legt sie in ihren Finalläufen stets eine bessere Zeit hin als in den Vorläufen, so auch dieses Mal. Mit dem Ergebnis von 13,96 Sekunden bliebe Hannah als einzige Finalteilnehmerin ihrer Klasse U18 unter der 14-Sekunden-Marke und wurde überlegen Meisterin. Dabei war ein Start über die Hindernisse lange fraglich gewesen. Ein Sturz im Training einige Wochen zuvor musste mental verarbeitet werden. Besonderes Lob zollten die Trainer auch dieses Mal wieder Hanna für ihre technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten vom Start weg. Dabei lobten sie besonders die perfekte Zielannahme, bei der mit der richtigen Anwendung noch einige hundertstel Sekunden herausgeholt werden können. Diese Hundertstel benötigte Hannah Carin dieses Mal nicht, zu überlegen war ihr Auftritt.
Das zweite Sprintass wurde über die 80 Meter Hürden der Klasse W 14 ausspielt. Mia Gross feierte mit der Zeit von 12,47 Sekunden den Einzug ins Finale. Dort verbesserte sich Mia noch einmal um eine Hundertstelsekunde und errang in 12,46 Sekunden einen hervorragenden fünften Platz.
Über die 100 Meter Hürden der Frauen war Liv Heite erfolgreich. In 14,24 Sekunden erkämpfte sich Liv im Finale den Bronzerang. Im Speerwurf der Frauen traten Lina Reiche und Paula Glasow an. Lina verbesserte ihre persönliche Bestleistung aus dem vergangenen Jahr um deutlich mehr als 4 Meter auf 33,45 Meter und holte sich in der Gesamtwertung Rang 5. Paula Glasow kam mit 30,79 Metern auf den sechsten Rang.
