Leichtathletik ...

... auf der Langstrecke wird man länger angefeuert!

Deutsche Meisterschaften U16/U23 in Ulm

Neue Erfahrungen und viele Erlebnisse bei den Deutschen Meisterschaften der U16/U23

Früh am Freitagmorgen machte sich die Abordnung der Olper Leichtathletik auf den Weg nach Ulm. Schon im Bus lag eine gespannte, aber vorfreudige Atmosphäre – schließlich bedeutete die für einige erstmalige Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften nicht nur sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, als Team zusammenzuwachsen und neue Erfahrungen zu sammeln.


Früh am Freitagmorgen machte sich die Abordnung der Olper Leichtathletik auf den Weg nach Ulm. Schon im Bus lag eine gespannte, aber vorfreudige Atmosphäre – schließlich bedeutete die für einige erstmalige Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften nicht nur sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, als Team zusammenzuwachsen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Nach einer mehrstündigen Reise erreichte das Team der U16 (Alea Bremecker, Mia Gross, Johanna Uelner, Johanna Aitzetmüller, Alicia Huperz und Thea Köhler) schließlich die Donaustadt Ulm. Die prächtige Silhouette des Ulmer Münsters hieß die Gruppe willkommen. Die Zimmer im Hotel, zentral gelegen und in unmittelbarer Nähe des Stadions, wurden bezogen.

Bereits am Freitagnachmittag ging es ins Donaustadion. Dort traf man sich mit den ‚alten‘ Hasen Annica Deblitz, Liv Heite, Hannah Carin Brieden, Lina Reiche und Helena Tröster. Das In-Field wurde besichtigt, der Aufwärmplatz sowie der Callroom. Ein leichtes Training nutzten die Athletinnen um sich mit der Bahn und den Wettkampfanlagen vertraut zu machen.

Früh am Samstagvormittag ging es ins Stadion. Liv Heite startete im ersten Lauf über die 400 m Hürden der U23. Bis zur ersten Hürde sind es 45 Meter, die nächste Hürde ist dann nach weiteren 35 Meter. Bis zur ersten Hürde passte alles, dann sahen die Olper Athletinnen einen Lauf, der zunehmend unrhythmischer wurde. Was war los? Nach dem Lauf bemerkten es viele im Stadion.  Die Kampfrichter hatten vergessen, die zweite Hürdenreihe zu stellen. So etwas passiert also auch bei Deutschen Meisterschaften. Der Lauf wurde annulliert und auf Sonntag verlegt. Da Liv aber dann auch noch über die 100 m Hürden sowie die Staffel an den Start gehen wollte, verzichtete sie, nachdem sie u. a. Rücksprache mit ihrem Trainer in Alaska (wo sie derzeit studiert) hielt.

Annica Deblitz (U23) ging am Samstag über die 100 m an den Start. Annicas persönliches Ziel war eine Elf vor dem Komma. Mit 12,03 sec. konnte sie ihr Ziel zwar nicht ganz erreichen, aber Trainer Michael Kluge war voll zufrieden, bedeutete die Zeit doch auch persönliche Bestzeit.

Liv Heite (U23) erreichte am Sonntag völlig selbstüberrascht mit 14,06 sec. über die 100 m Hürden das B-Finale. Dort steigerte sie sich noch auf 13,90 sec.

Sie selbst war stolz über die erreichte Zeit, blieb sie doch unter 14 Sekunden. Die mitgereisten Fans und Athletinnen waren vorab von ihr überzeugt. Bei nur wenigen Athletinnen war die Unterstützung beim Start so laut, wie bei Liv; aber auch bei Annica und den Staffeln. Erstaunlich ist, dass Liv in den Endlauf kam, obwohl sie sich eigentlich in der Off-Season befindet aus ihrer Zeit in Alaska. Sie hält weiterhin die Spannung und startet nun auch auf deutscher Ebene. Wir gratulieren Annica und Liv sehr herzlich!

Die U23-Staffel der StG Olpe/Lennestadt lief in der Aufstellung Annica Deblitz, Hannah Carin Brieden, Liv Heite, und Helena Tröster und als Ersatzläuferin Lina Reiche. Mit 47,00 sec. gab die Staffel auf einen berechtigten Platz 6. Es fehlten 9/100 sec. für Platz 5 und 8/10 sec. für Platz 3, also ganz eng.

Für die Staffel der U16 in der Aufstellung Mia Gross, Alea Bremecker, Johanna Uelner und Alicia Huperz sowie den beiden Ersatzläuferinnen Johanna Aitzetmüller und Thea Köhler lief es nicht so ganz wie erhofft. Die Trainer Dieter Rotter und Thorsten Kämpfer hatten mit einer Zeit von unter 50 Sekunden gerechnet.

Mit einer Zeit von 50,53 sec. blieb die Staffel doch deutlich über ihrer Bestzeit. Mit dem Ergebnis ist man aber im Mittelfeld der besten deutschen Staffeln und eine Erfahrung und Erlebnis war es allemal. Glückwunsch an das Team zur Leistung. Im nächsten Jahr werden die Karten wieder neu gemischt.

Zwischen den Wettkämpfen gab es immer wieder kleine Momente der Freundschaft - gegenseitige Anfeuerungen von den Tribünen oder ein kurzes Gespräch mit Athletinnen anderer Vereine. Auch das gehört zu Deutschen Meis-terschaften. Sich treffen, Kontakte pflegen, Fachgespräche führen.

Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften war auch Lohn für die doch jetzt schon lange Wettkampfsaison.  Abseits der Wettkämpfe nutzte das Team die Zeit, um Ulm zu entdecken. Ein gemeinsame Shopping-Tour durch die Altstadt gab es ebenso wie den Besuch des Ulmer Münsters und den Aufstieg auf dessen Turm, der als höchster Kirchturm der Welt gilt.

Wir danken an dieser Stelle den mitgereisten Eltern, die in Ulm und auch in Wattenscheid voller Begeisterung dabei waren. Die gemeinsame Zeit am Nachmittag und am Abend war super und für die Athletinnen und Trainer ein schönes Zeichen der Wertschätzung.

LA 20250706 DM U16_U23

Leichtathletik, 06.07.2025


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