Leichtathletik ...
... auf der Langstrecke wird man länger angefeuert!
14 neue C-Trainer für die Olper Leichtathletik
Zweite dezentrale Ausbildungsmaßnahme nach 2018
Zum zweiten Mal nach 2018 führten die beiden Trägervereine der Olper Leichtathletik, TV Olpe und Ski-Club Olpe, eine dezentrale C-Trainerausbildung in Olpe durch. Der Vorteil für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Sie sparen den weiten Weg zur zentralen Ausbildungsstätte in Kamen-Kaiserau, immer noch erschwert durch die in Lüdenscheid gesperrte A 45. Trotzdem erstaunte die hohe Anzahl von 22 Anmeldungen, davon 17 aus den Olper Vereinen.
Cheforganisator Thorsten Kämpfer war um seinen Job nicht zu beneiden. Durch den Ausfall der Sporthalle am Seeweg (früher Realschule) und der Sporthalle des Städtischen Gymnasium standen in Olpe kaum Räumlichkeiten für die praktischen Lerneinheiten zur Verfügung. So musste auch mal bei winterlichen Verhältnissen ins Kreuzbergstadion ausgewichen werden (siehe Bild oben), und am Tage vor der Abschlussprüfung stand eine ganztägige Übungseinheit in der Kreissporthalle in Siegen auf dem Programm. Thorsten managte die logistischen Herausforderungen hervorragend und trug auch damit entscheidend zum Gelingen der Maßnahme bei.
Am Sonntag, 23. November, stand nach einem langen und intensiven Prüfungstag unter der Leitung von zwei Prüfungskommissionen des Verbands FLVW fest: Die Olper Leichtathletik verfügt über 14 neue C-Trainer, nämlich: Paula Glasow, Emma Glasow, Hannah Sondermann, Sabrina Kipke, Mara Kipke, Julia Ochel, Oviya Pathmarajah, Lina Reiche, Julia Springob, Sophia Werthenbach, Sara Drach, Marlene Bock, Stefan Kämpfer und Michael Kluge. Michael Kluge, Julia Springob und Sophia Werthenbach schnitten mit der Note „Sehr gut“ ab und erhielten überdies die Empfehlung, sich einer möglichst baldigen B-Trainer-Ausbildung anzuschließen. Für die weiteren Bewerber, Iris Joerißen, Karin Hesse und Jannik Hesse steht in Kürze ein Nachholtermin für die Prüfung an.
Zur großen Freude der erfolgreichen Absolventen gesellte sich auch große Erleichterung. Die Qualitätsansprüche des Verbands sind erfahrungsgemäß hoch, ebenso die Durchfallquote bei den Prüfungen. Die hohen Anforderungen ergaben sich nicht nur aus den Lerninhalten, die in insgesamt 120 Lerneinheiten vermittelt worden waren. Mindestens gleichhoch war der Zeitanteil, der in der Hausarbeit auf die Prüfungsvorbereitung anfiel. Eine besondere Herausforderung ergab sich durch die praktische Prüfung, zu der alle Teilnehmenden eine 20-minütige Trainingseinheit zu einem vorgegebenen Thema leiten und vorstellen mussten.
Besonders hier zeigte sich der Wert einer guten Gemeinschaft, seit jeher eine außergewöhnliche Stärke der Olper Leichtathletik. Eine Vielzahl gemeinsamer Sonderaktionen bei der Vorbereitung auf den praktischen Prüfungsteil erwies sich als gewinnbringend.
Bekanntlich ist der Erfolg in allen Sportarten maßgeblich abhängig von der Qualität der Trainer. Und deshalb hat die Olper Leichtathletik mit dem Gewinn des neuen C-Trainerteams allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen.

